River Claure

1997 BO, lebt in Cochabamba (Bolivien)

Ausgestellte Werke:

Villa Adela. El Alto, Bolivia, 2019 

Yatiri. Puma Punku, Bolivia, 2019 

Cisco. Titicaca Lake, Bolivia, 2019 

800bs. Titicaca Lake, Bolivia, 2019 

Mano. Puma Punku, Bolivia, 2019

Casco. Laguna Colorada, Bolivia, 2019 

Botas. Animas Valley, Bolivia, 2019 

Cactus. Pulacayo, Bolivia, 2019

Camion. El Alto, Bolivia, 2019

aus der Serie »Warawar Wawa (Son of the Stars)«


»Manche sagen, meine Arbeit hinterfrage vorherrschende Konzepte von kultureller Identität, und vielleicht stimmt das auch. Aber mich faszinieren viele Dinge, zum Beispiel das Nachdenken über Landschaften, oder die Art und Weise, wie auf einigen meiner Fotografien Wolken an einem strahlend blauen Himmel erscheinen. Die christliche Ikonografie inspiriert mich sehr, und ich interessiere mich dafür, wie durch die Dynamik des Spiels Wissen generiert werden kann. Ich würde behaupten, dass ich viel spiele: Ich spiele hauptberuflich. Ich spiele in einer Art großem zeitgenössischen Theater, in dem ich alles miteinander vermische: die Geschichte meiner Familie, meine indigenen Wurzeln, die Widersprüche meiner Post-Internet-Kunst, Mode, Literatur, das lateinamerikanische Kolonialarchiv, Gründungsmythen und vieles mehr.

Ich versuche, eine Nostalgie für das Mystische, das Epische und das Heilige zum Ausdruck zu bringen, um selbst erfundene Rituale zu entwickeln. Diese Rituale sind meine Art, mich gegen die Vorherrschaft dessen zu wehren, was wir ›Kapitalismus‹ nennen. Ich möchte Mythen erschaffen und die Art und Weise hinterfragen, wie Werte in Zeiten des Umbruchs konstruiert werden.«

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